Droidreloaded nun mit HTTPS

Endlich ist Droidreloaded auf HTTPS umgestellt, die Gründe dafür sind in diesem Post WordPress von HTTP auf HTTPS (SSL) umstellen sehr verständlich aufgeführt:

– Sicherheit: Die Verbindung zur Webseite ist sicher. D.h. Login-Daten oder Formular-Daten sind geschützt.
Vertrauen: Das grüne Schloss in der Adressleiste signalisiert Sicherheit und schafft Vertrauen beim Benutzer. Besonders wichtig, wenn man Dienstleistungen anbietet.
– Rankingfaktor: Google selbst spricht lediglich von einem Ranking Signal durch HTTPS. Aber ein kleiner Ranking Bonus sollte bemerkbar sein.
Bessere Performance: Die Voraussetzung für das schnellere HTTP/2 ist SSL. Durch den neuen Webstandard werden Seiten deutlich schneller geladen.
Datenschutz: Verschlüsselung persönlicher Daten, die z.B. über ein Kontaktformular gesendet werden.

Im obigen Posting sind alle notwendigen Schritte zur Umstellung von HTTP auf HTTPS für ein WordPress Blog beschrieben. Ich hatte damit jedenfalls keine Probleme mit der Umstellung. Etwas Arbeit hatte ich mit den Mixed Content Fehlern, aber die waren rasch bereinigt.
Zur Belohnung gab es dann vom Server Test von SSL Labs als Testergebnis ein:

Feine Sache 🙂

Damit ich SSL kostengünstig einsetzen kann, verwende ich das kostenlose LetsEncrypt SSL Zertifikat. Und da mein bisheriger Provider es immer noch nicht unterstützt, er verkauft lieber SSL Zertifikate, habe ich dann auch gleich noch einen Providerwechsel zu ALL-INKL.COM durch geführt. Hier kann ich für eine geringe Bearbeitungsgebühr ein Let’s encrypt Zertifikat über die Verwaltungsseiten beantragen. Nach kurzer Zeit ist das Zertifikat dann bereitgestellt und wird auch regelmäßig automatisch aktualisiert. Feine Sache und super einfach bei ALL-INKL gelöst.

ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

Buch gelesen: SmartHome Hacks

In seinem Buch ‚SmartHome Hacks – Hausautomatisierung selber machen‚ vom O’Reilly Verlag beschreibt der Autor Peter A. Henning sehr anschaulich wie man sein Heim in ein smartes Heim verwandeln kann. Dabei geht er weniger auf fertige, teure und geschlossene Lösungen ein, vielmehr geht es ihm hier um eine offene und unter eigener Kontrolle stehende Lösung für das eigene SmartHome zu schaffen. Continue reading „Buch gelesen: SmartHome Hacks“

Update Samsung Galaxy S3 auf Android 5.1 Lolipop

Das Galaxy S3 wird von Samsung nun ja schon lange nicht mehr mit Rom-Updates versehen. Mit dem CynogenMod Rom ist mein S3 bis zur Android Version 4 dann weiter gut gelaufen. Aber nun gibt es die Android Version 5 Lolipop und die nächste Version Marshmallow wird Google im Herbst veröffentlichen.

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Zeit also mein Galaxy S3 noch mal wieder aufzufrischen. Leider hat CyanogenMod nun auch den Support für das S3 eingestellt 🙁 Continue reading „Update Samsung Galaxy S3 auf Android 5.1 Lolipop“

Notebook mit Android-x86 installieren

Der Juni ist zwar schon ein wenig her, aber ich fand da diese Anleitung Android-x86 auf eurem alten PC, Notebook oder Netbook installieren bei Mobilegeeks einfach spannend. Kurz mal überlegt und dann habe ich mir unser altes Lenovo T61 Notebook geschnappt und es einfach mal versucht. Das Teil lag sowieso nur noch herum.

Im großen und ganzem bin ich nach der Beschreibung von Bernd Rubel vorgegangen, für mich zur Dokumentation halte ich aber hier alles selbst noch einmal fest.

Das Lenovo T61 steht bereits in der Kompatibilitätsliste bei android-x86.org. In so fern war ich mir recht sicher, dass eine Installation grundsätzlich funktionieren wird. Continue reading „Notebook mit Android-x86 installieren“

CyanogenMod 11.0 M10 veröffentlicht

Am 16. September hat das Team von Cynogenmod das M10 Release vom CM11 veröffentlicht. Da mein Galaxy S3 mit der M9 Version ein paar Probleme hatte, unter anderem hängte sich die Kamera sporadisch einfach ab und konnte nur durch einen Neustart wieder aktiviert werden, habe ich daher die M10 gleich per Cynogenmod Update Funktion installiert. Das klappt so einfach und problemlos wie man es sich als Anwender nur wünscht.

Cyanogemod_logo

Das Update wird runtergeladen, am besten per WLAN, und dann installiert. Dabei bootet das Gerät im Recovery-Modus und führt die Installation dann aus. Danach erfolgt automatisch der Neustart und danach steht das Geräte mit allen Apps wieder zur Verfügung. Super gut, einfach und sicher.

Das S3 läuft mit Cyanogenmod C11 sehr gut und flüssig. Da ich die Samsung Apps nicht benutzt habe, vermisse ich diese auch nicht und habe mit dem C11 nun die aktuelle Android Version 4. 4.4 auf meineminzwischen älteren Galaxy S3. Geht doch Samsung!

Buch: Das Buch zu RaspberryPi mit Linux

ist ein weiteres Einsteiger Buch in der Querformatreihe des O’Reilly Verlages. Wie immer wird hier dem Beginner das Thema Seite für Seite anschaulich näher gebracht. Dieses Mal geht es um den Einplatinencomputer Raspberry Pi,  den uns der Autor Stefan Pietraszak hier Schritt für Schritt näher bringt. Wie der Autor schreibt,

es soll den Grundstein legen für Leser, die bisher wenig Erfahrungen mit dem Raspberry Pi oder Linux (oder beidem) gesammelt haben.

Und das gelingt ihm , wie ich finde, sehr gut. Beginnend mit den Grundlagen zum Pi baut das Buch das Wissen langsam und verständlich beim Leser auf. Es stellt verschiedenste Einsatzmöglichkeiten vor, die in den ersten Versuchen auch den unerfahrenen Leser gelingen sollten. Nach den Grundlagen folgt die Einrichtung des Betriebssystems Raspbian und ein Kapitel mit Linux Grundlagen. Damit ist der aufmerksame Anwender dann bereit die ersten Softwareprojekte umzusetzen.

Durch die Kleinprojekte, wie zum Beispiel den RadioPi, den MusikPi oder den Pi als Backup-Server, bekommt der Pi-Anfänger eine gute Vorstellung über die schier unbegrenzte Potentiale an Einsatzmöglichkeiten für einen Raspberry Pi. Aber in allen vorgestellten Projekten geht es primär um Software-Projekte, wer sich mehr für Hardware Hacks mit dem Raspberry Pi interessiert, wird von diesem Buch schnell enttäuscht sein. Erst zum Ende widmet sich das Buch knapp zu diesem Themengebiet. Das Buch schließt mit Hinweisen zu weiterführender Lektüre, Projekt-Webseiten und Communities rund um den Raspberry Pi.

Für mich ist dies ein gelungenes Einsteigerbuch für den Raspberry Pi und seinem OS auf der Basis von Linux. Gerade durch seine übersichtlichen Umfang hilft es den Leser sich darauf zu konzentrieren und somit auch zu seinen ersten eigenen Erfolgen zu kommen. Die Form und Sprache ist bewusst für IT-Anfänger gewählt und liegt damit ganz auf der Linie für die der Raspberry Pi einmal entwickelt wurde, um bei der jüngeren Generation das Interesse an Eigenentwicklungen zu wecken. Und wenn das auch bei älteren gelingt, ist dieses sicherlich nicht verkehrt.
Gehen Sie diesen Schritt mit und erobern Sie für sich selbst die Welt der IT und der Programmierung.
Raspberry Pi mit Linux

By Stefan Pietraszak

1. Auflage Mai 2014
ISBN 978-3-95561-698-4
288 Seiten, broschiert
Preis: 19,90 €

eBook-Format: PDF, 16,– €

DD-WRT auf Linksys E4200 installieren

Nach dem mein Router einige Zicken in der letzten Zeit zeigt und mir die Internet-Verbindung sporadisch, aber immer häufiger, kurz mal unterbrach, war handeln angesagt. Ein kurze Suche im Web ergab, zu meiner Überraschung, dass offenbar viele E4200 Besitzer dieses Problem von Anfang an hatten! Insofern hatte ich wohl bisher Glück gehabt. Aber da nicht einmal die aktuellste Firmware eine Besserung brachte, musste nun etwas anderes probiert werden.

Durch einen Kollegen war ich bereits im letzten Jahr darauf hingewiesen worden, dass es beim Open Source Projekt DD-WRT auch für meinen Router eine alternative Firmware gibt. Er hat bei sich damit gute Erfahrung gemacht. Aber was ist DD-WRT?

„DD-WRT is a Linux based alternative OpenSource firmware suitable for a great variety of WLAN routers and embedded systems. The main emphasis lies on providing the easiest possible handling while at the same time supporting a great number of functionalities within the framework of the respective hardware platform used.“

Also nix wie rüber zu deren Webseite und angefangen zu lesen. Wie geht das, wie bekomme ich diese Firmware auf meinen E4200 geflasht?

DD-WRT auf Linksys E4200 installieren
Anleitung für den Linksys E4200

Wie sich zeigte, gibt es dazu eine gute Anleitung für den Linksys E4200 (die englische ist aktueller als die deutsche Übersetzung!) und auch im Web wird man z. B. bei Steve Jenkins fündig. Wo bei ich erst nach der offiziellen Anleitung für den E4200 die erste Installation durchgeführt habe. Verwendet dazu unbedingt den aktuellsten E4200 specific mini build E4200 Trailed Initial Flash Build . Und erst im zweiten Schritt habe ich dann eine Aktualisierung mit dem von Steve empfohlenen Mega-Paket vorgenommen . Danach habe ich die Grundkonfiguration im Router vorgenommen und abschließend noch die WLAN-Optimierungen, soweit für meine Zwecke sinnvoll waren, von Steve übernommen.

Hilfreich für den Einstieg ist das deutsche Wiki zum DD-WRT bzw. das meist aktuellere englische Wiki zum DD-WRT Projekt. Hier findet sich eigentlich alles was man(n) so zu dieser Software braucht. Als Einstieg hilft auch diese Video bei der ersten Installation auf einem E4200. Es ist zwar in englischer Sprache, aber gut verständlich. Den Link dazu habe ich auch bei Steve Jenkins gefunden.

Da die Beschreibung für das flashen des E4200 gut verständlich ist, hier nur in aller Kürze zusammengefasst und wie immer ohne Gewähr !

Wichtig, sichert Euch alle wichtigen Informationen aus der bisherigen Firmware. Also Zugangsdaten zum Provider, WLAN Einstellungen, vergebenen feste IP-Adressen, wenn vorhanden Port-Freigaben und VPN Einstellungen etc.
Diese Daten benötigt Ihr  nach der Installation wieder bei der Konfiguration des DD-WRT und es ist echt mühsam sich das alles anderweitig wieder raus suchen zu müssen.
Tipp, schreibt Euch die Default-User und Kennwort Eures Routers auf, die benötigt Ihr  nach dem Reset auf die Werkseinstellungen um Euch dann am Gerät wieder anmelden zu können 🙂

DD-WRT auf Linksys E4200 installieren
DD-WRT Router Database

Dann sucht Ihr in der Router Database nach Eurem Modell und findet hoffentlich sowie ich hier eine passende DD-WRT Version.Die Datei ladet Ihr  euch jetzt runter. Im Falle meines E4200 die aktuellsten E4200 specific mini build E4200 Trailed Initial Flash Build als erste Installation über die alte Firmware und dann habe ich die Mega-Version verwendet, da diese DD-WRT Version dann alle Konfigurationsmöglichkeiten des DD-WRT mir für die Zukunft bietet. Das Mega-Paket kann allerdings nicht auf allen Routern installiert werden! Dazu müsst Ihr  nachsehen, wie viel Speicher in eurem Router verfügbar ist. Die Hersteller statten Ihre Geräte da sehr unterschiedlich aus. Also aufpassen und nur passende Installationspakete verwenden!

DD-WRT auf Linksys E4200 installieren
Technische Daten des Linksys E4200

Nun werden alle Kabel vom Router getrennt und ein 30/30/30 Reset durchgeführt. Sinn dieser Übung ist es, den Router zurück auf die Werkseinstellungen zu setzen und damit einen sauber definierten Ausgangspunkt für die Installation von DD-WRT zu bekommen.

Nun wird der PC auf dem Ihr die Installationsdatei habt mit einer festen IP, passend zum Router (z. B.  192.168.1.8), versehen und per LAN Kabel an den Router angeschlossen. Im Browser ruft Ihr  die Konsole (https://192.168.1.1) des Routers auf und meldet euch mit dem Default-User und Kennwort an. Unter dem Reiter Administration gibt es beim E4200 einen Menüpunkt „Firmware-Update“. Hier wählt Ihr  im Dialog die erste Installationsdatei  (*.bin) für DD-WRT aus und startet dann den Flash-Vorgang.
Dann heißt es Ruhe bewahren und warten bis der Vorgang abgeschlossen ist. Der Router bootet dann am Ende neu und abschließend solltet Ihr  nun erneut eine 30/30/30 Reset machen.

Das war es eigentlich schon, nach der Anmeldung in der DD-WRT Konsole im Browser (meist mit der IP 192.168.1.1) mit dem Default-User „root“ mit dem Kennwort „admin“.
Ich habe dann noch ein Update auf die Mega-Version von DD-WRT gemacht. Das läuft prinzipiell ähnlich wie die Erstinstallation. In der Konsole unter dem Reiter Administration die .bin Datei auswählen und den Flash-Vorgang starten. Nach dem der Router wieder gebootet hat, sollte die entsprechende DD-WRT Firmware auf eurem Router laufen.

DD-WRT auf Linksys E4200 installieren
DD-WRT Konsole beim E4200

Danach habe ich die Grundeinstellungen vorgenommen, also alle Kabel wieder angeschlossen, die Internet Einwahldaten eingegeben, WLAN konfiguriert etc.
Allerdings bin ich beim WLAN Einrichten nach den Empfehlungen von Steve Jenkins My Cisco Linksys E4200 DD-WRT Settings for Max Speed vorgegangen, um ein Maximum an Geschwindigkeit aus meinem WLAN zu holen.

Die Installation hat mich ca. 2 Stunden Zeit gekostet, wobei der größte Teil vorab beim Nachschlagen und lesen darauf gegangen ist. Seit Wochenende läuft der Linksys E4200 nun mit DD-WRT stabil am Internet und auch mit dem WLAN bin ich bisher zufrieden. Die Internet-Abbrüche scheinen damit vorbei zu sein – Mission completed 🙂

Buch ‚Raspberry Pi – Einsteiger und User Guide‘

RaspberryPiEs ist die deutsche Übersetzung des englischen Buches ‚Raspberry Pi User Guide‘ und ist im mitp-Verlag erschienen.

Der kleine Einplatinen-Computer Raspberry Pi hat seit seinem ersten Erscheinen 2012 eine große Fan-Gemeinde in aller Welt bekommen. Warum?

Er ist klein, dafür aber recht Leistungsstark, er ist sehr sparsam im Verbrauch, günstig in der Anschaffung und offen für eigene Entwicklungen und Programmierung.

Raspberry_Lo Continue reading „Buch ‚Raspberry Pi – Einsteiger und User Guide‘“

Umzug beendet

So nun habe ich es geschafft, das neue Blog (ja dieses hier) steht erst einmal. Die relevanten Postings sind hierher übertragen und die Links angepasst.

Was erwartet Euch hier?

Android ist inzwischen ein etabliertes OS für Smartphones und Tablets. Die Weiterentwicklung wird von Google vorangetrieben und so entstanden bereits mehrere Versionen von Android. Dieses Entwicklungstempo halten die wenigsten Hersteller und so gibt es die neuste Android-Version meist nur auf den aktuellsten Geräten.

Updates für ihre älteren Produkte? Meist Fehlanzeige!

Aber wie ich hier bereits schrieb gibt es Alternativen, sogenannte Custom-Roms, die von engagierte Menschen in der ganzen Welt entwickelt werden. Den Android ist Open Source und so gibt es für viele ältere Geräte doch noch Hoffnung auf ein Update. Und damit beschäftigt sich das Blog hier.

Anregungen, Fragen, Kommentare sind hier oder bei Google+ herzlich willkommen!