Einsatz des CyanogenMod Installers

Bei meiner ersten Installation des Cyanogen ROMs habe ich mich der Hilfe durch den CyanogenMod Installers bedient. Damit läßt sich für viele Handys die Installation sehr vereinfachen und (fast) kinderleicht durchführen. Diese kurze Beschreibung über den Ablauf dient mir selbst zur Erinnerung.

Es beginnt mit der Installation der CyanogenMod Installer – Android App auf dem Handy.  Die App leitet Euch durch die nächsten Schritte. Hier nur kurz die Punkte aufgelistet:
– Aktivierung des USB-Debuggings in den Einstellungen
– Das Handy per USB an Euren PC anschließen
– Den Verbindungstyp in den Einstellungen auf Kamera (PTP) ändern Continue reading „Einsatz des CyanogenMod Installers“

Amazon Fire TV

Endlich ist das schicke kleine Kästchen an mich geliefert worden. Als das Angebot für Prime Kunden heraus gekommen war, habe ich gleich zugeschlagen – aber dann gab es lange Lieferzeiten. Die Nachfrage wurde von Amazon offenbar unterschätzt 🙂

FireTV

Inzwischen macht Amazon ja schon im Fernsehen Werbung für die kleine Schachtel, die es wirklich in sich hat. Die technischen Daten für das Amazon FireTV: Continue reading „Amazon Fire TV“

Fritz!Box 7490 mit Zugangsprofilen

Mit der Fritz!Box 7490 besteht die Möglichkeit den Zugang zum Internet zu steuern und zu limitieren. Das ist zum Beispiel bei einem Gastzugang per WLAN sinnvoll, um seinen Gästen zwar einen Internet-Zugang per WLAN zu geben, aber nicht auf das eigene Heimnetzwerk.

Ein anderer Einsatzzweck kann die Limitierung  des Internet-Zugangs für die eigenen Kinder sein. Wer hat sie nicht diese Diskussionen wann, wie lange und was im Internet genutzt werden darf. Ich bin der Meinung, dass je nach Alter der Kinder hier die Eltern die Kontrolle haben sollten. Auch halte ich es für notwendig, dass Eltern sich damit beschäftigen was ihre Sprösslinge da so im Internet treiben. Nun kann in der Realität kaum ein Erziehungsberechtigter ständig neben seinen Kinder sitzen und das mögen diese auch nicht gerne 🙂
Also heißt das Zauberwort Vertrauen, aber auch Aufklärung und durch aus auch Stichprobenartige Kontrollen.

Aus eigener Erfahrung kenne ich nur zu gut die Gespräche über die Dauer der Internetnutzung. Selbst bei klaren Regeln werden diese Zeiten gerne von unseren Kindern ausgereizt und überschritten. Von daher habe ich in der Fritz!Box nun die Filter dazu verwendet, um die Zeiten für die Kinder per Zugangsprofil zu begrenzen.

Dafür gibt es unter dem Menüpunkt Internet die Option Filter. Dort sind auf der rechten Seite dann mehrere Reiter zu finden, uns interessiert der Reiter Zugangsprofile.

7490_Zugangsprofile
Übersicht aller Zugangsprofile

Hier habe ich ein neues Zugangsprofil Kinder angelegt und wie folgt ausgefüllt.

7490_Zugangsprofil
Einstellungen im Profil vornehmen

Ähnlich wie bei der WLAN Zeitschaltung kann man hier pro Wochentag in halbstündigen Schritten den Internetzugang freigeben oder sperren. Nun also das einmal für die Woche durchgeplant, wann und wie lange der Zugang den Kidds erlaubt sein soll. Oben gezeigte Darstellung ist ein Beispiel und keine Empfehlung! Jeder muss hier, abhängig vom Alter seiner Brut und von den persönlichen Umständen eine eigene Einstellung sich überlegen. Im Laufe der Zeit habe ich bei uns die Einstellungen auch noch mehrfach nachgebessert.

Profil_Kinder
Zugewiesenes Profil Kinder

Das so neu erstellte Zugangsprofil kann nun auf dem Reiter Kindersicherung den jeweiligen Geräten zugewiesen werden. Dabei sollten sie alle den Kindern zugänglichen Geräte mit berücksichtigen! Bei etwas nachdenken werden sie sich wundern, mit welchen Geräten man so alles ins Internet kommt. Das geht heute nicht nur per PC, Notebook oder Smartphone. Auch mittels iPod, eBook Reader oder Spielekonsole kommt man ins World Wide Web.

Zu beachten ist noch, dass beim Smartphone diese Beschränkungen aber nur für die Internetnutzung per WLAN im eigenen Hause greifen. Der Zugang über das Mobilfunknetz und durch freie WLAN-Zugänge ist damit nicht abgesichert.
Je älter die Kinder sind, um so mehr sollte meiner Meinung nach das Vertrauen da sein. Die Jugendlichen kennen vieles im Internet, aber das bedeutet noch lange nicht das sie das auch alles mitmachen.

Fritz!Box 7490 WLAN und Zeitschaltung

Nach dem nun die Fritz!Box 7490 an meinem wilhelm.tel Anschluss einige Zeit läuft (Einrichtung hier) kann ich ein erstes Fazit ziehen. Die Box läuft super stabil und verbindet sich ohne Probleme bei einem Neustart wieder mit meinem Provider. Von den angedrohten Schwierigkeiten beim connect bemerke ich bisher nichts!

Auch das WLAN Signal ist deutlich stärker und besser im Haus verteilt. Nun möchte ich aber das WLAN nicht ständig aktiviert lassen. Zum einen weil das Signal in vielen Zeiten am Tag bei uns nicht genutzt wird und dann auch um den Stromverbrauch der Fritz!Box zu senken. Dazu bietet die Box in der Administration unter dem Menüpunkt WLAN einen Option Zeitschaltung an.

7490_Zeitschaltung

Hier bietet die Box nun sehr schön Übersichtlich und leicht verständlich die Möglichkeit das WLAN zu bestimmten Zeiten zu aktivieren bzw. deaktivieren. In halbstunden Schritten kann die Einstellung erfolgen und ganz individuell pro Wochentag und Zeit eingetragen werden. Zusätzlich ist es jederzeit möglich das WLAN über Telefon (Tastencode #96*1*) oder über den WLAN-Taster zu aktivieren.

Einzig beim Einsatz von Smart Home Produkten oder anderen Geräten, die ständig über WLAN erreichbar sein müssen, bringt diese Option keinen Vorteil. Für alle anderen ist es eine gute Möglichkeit um im Dauerbetrieb Strom zu sparen und das WLAN nur bei Bedarf aktiv zu halten.

Fritz!Box 7490 am wilhelm.tel Anschluss

Die Fritz!Box 7490 ist das aktuelle Spitzenmodell von AVM.

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Die Liste der Funktionen liest sich toll, so zum Beispiel bei den Anschlüssen:

  • VDSL- oder ADSL-Anschluss
  • All-IP, analoges oder ISDN-Festnetz
  • 4 x Gigabit-Ethernet
  • WLAN AC mit bis zu 1.300 MBit/s
  • WLAN N mit bis zu 450 MBit/s
  • 2 x USB 3.0 für Speicher und Drucker
  • DECT-Basisstation für bis zu 6 Handgeräte
  • ISDN-S₀-Bus für ISDN-Telefone oder ISDN-Telefonanlage
  • 2 x a/b-Port für analoge Telefone, Anrufbeantworter und Fax

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Nun bin ich Kunde bei wilhelm.tel in Norderstedt und habe einen direkten Glasfaseranschluss. Für diese Anschlussart ist die 7490 über den LAN1-Port auch in einem reinen Routerbetrieb mittels PPPoE geeignet. Aber es sind dabei einige Punkte zu beachten, die ich hier für mich selbst festhalten möchte.

Die Installation

Die Box zu erst an Strom anschliessen und mit einem LAN-Kabel direkt mit einem Rechner verbinden. Nicht an das Internet anschliessen!
Im  Browser die Admin-Seite der Fritz!Box mit „https:// fritz.box/“ aufrufen. Bei der ersten Konfiguration sollte ein sicheres Kennwort vergeben werden. Nach der Anmeldung habe ich den Internet-Zugang konfiguriert. Da mein Provider wilhelm.tel in der Box nicht vorkonfiguriert ist, müssen die Zugangsdaten manuell eingetragen werden.

Fritz_Zugang

Also als Internetanbieter „weiter Internetanbieter“ auswählen und einen eigenen Namen für diesen Zugang vergeben. Dann bei Anschluss den Punkt „Externes Modem oder Router, Wählen Sie diesen Zugang, wenn die FRITZ!Box über „LAN 1“ an ein bereits vorhandenes externes Modem oder einen Router angeschlossen ist.“ auswählen.

Die Betriebsart auf „Internetverbindung selbst aufbauen. Die FRITZ!Box stellt einen eigenen IP-Adressbereich zur Verfügung. Die Firewall bleibt dabei aktiviert.“ setzen.

Nun die Zugangsdaten des Providers eintragen und die Verbindungseinstellungen hinterlegen und der Haken „Internetzugang nach dem „Übernehmen“ prüfen“ sollte angeklickt sein. Zum Abschluss nun auf den Button „Übernehmen“ klicken und die Daten werden gespeichert.

Probleme

Nach dem die Zugangsdaten gespeichert waren, habe ich die Internetleitung angeschlossen und die Verbindung prüfen lassen. Diese brach dann aber ohne eine klare Fehlermeldung ab 🙁

Wie sich nach längere Suche, vielen Mails und Telefonaten mit wilhelm.tel und AVM dann zeigte lag es an meinen älteren Medienkonverter. Erst ein Austausch gegen eine neuer Version löste das Problem. Wobei es in diesem Kontext noch mehr zu erzählen gibt, da spielen geänderte Chips für die Ethernetports und ein Medienkonverter eine Rolle.

Nun aber richtig

Mit Abschluss der oben beschriebenen Konfiguration nimmt man die Box vom Strom. Nun erst die Internetleitung verbinden und die Box wieder an die Steckdose anschliessen.
Warum das? Wie mir der Techniker von wilhelm.tel erläuterte prüft die Box beim Start ob am LAN1 ein Kabel angeschlossen ist. In dem Fall wird versucht eine Internetverbindung über LAN1 herzustellen. Ist der Port nicht belegt, schaltet die Box sofort in den  DSL-Modus um und kommt davon auch nicht wieder ab.
In der richtigen Reihenfolge durchgeführt, verbindet sich die 7490 dann auch über die Glasfaser von wilhelm.tel mit dem Internet – super!

Fritz_connect

Im Netz

Auf diesem Wege klappt also auch der Anschluss bei wilhelm.tel an das Glasfasernetzwerk.
In den nächsten Schritten habe ich die Einstellungen für mein Heimnetz und für das WLAN an meine Wünsche angepasst. Diese Schritte sind leicht in der übersichtlichen Oberfläche durchgeführt. Da ich die Box bereits vorher per Datei mit dem Update auf FRITZ!OS 6.20 versehen hatte, bringt mir die Autoupdate Funktion aktuell nichts.
Aber es ist ein gutes Gefühl, zu wissen das hier schnell die aktuellen Updates von AVM eingespielt werden können. Sicherheitslücken in Routern sind, wie in jeder Software, nicht ausgeschlossen. Aber AVM gehört hier zu den Herstellern, die transparent und schnell auf solche Gefährdungen reagieren. Als Anwender tut man gut daran solche Updates dann aber auch zeitnah zu installieren, was mit der Autoupdate Funktion um so leichter fällt.

Mein erster Eindruck

Der ist durchweg positiv, die Fritz!Box 7490 reagiert flott und die Admin-Seiten sind gut verständlich. Die Konfigurationen sind verständlich beschrieben und übersichtlich dargestellt. So wie ich das von meiner füheren Fritz!Box noch kenne.
Im Hardcore Dauerlauftest einen Tag lang Home Officemit mit permanenter Remote Verbindung war kein einziger Ausfall zu vermerken. Und das WLAN Signal verbreitet sich, dank Dual-WLAN AC, deutlich stärker und weiter bei uns im Haus als mit unserem alten Router der Fall war. Das freut vorallem die Smartphone-Jugend 🙂

Einen ersten Nachteil habe ich aber für mich auch entdeckt, durch die Verbindung über LAN1 ist dieser Port bereits belegt und es verbleiben mir nur noch drei Ports direkt an der Box, aber die sind wenigstens Gigabit-Ethernet.

Ausblick

Interessant an der Box finde ich Funktionen wie z.B. die Telefonie, den WLAN-Gastzugang, der Mediaserver und die Kombination mit den FRITZ!Apps für Smartphones. Mangels Smart Home Geräte kann ich diese Funktion der Box leider nicht ausprobieren. Aber bei der Vielfalt an Möglichkeiten werde ich mal sehen was die 7490 so alles bietet.

Danksagung

Die Fritz!Box 7490 wurde mir für diesen Test freundlicherweise vom tollen AVM Team zur Verfügung gestellt. Danke!

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Buch: Das Buch zu RaspberryPi mit Linux

ist ein weiteres Einsteiger Buch in der Querformatreihe des O’Reilly Verlages. Wie immer wird hier dem Beginner das Thema Seite für Seite anschaulich näher gebracht. Dieses Mal geht es um den Einplatinencomputer Raspberry Pi,  den uns der Autor Stefan Pietraszak hier Schritt für Schritt näher bringt. Wie der Autor schreibt,

es soll den Grundstein legen für Leser, die bisher wenig Erfahrungen mit dem Raspberry Pi oder Linux (oder beidem) gesammelt haben.

Und das gelingt ihm , wie ich finde, sehr gut. Beginnend mit den Grundlagen zum Pi baut das Buch das Wissen langsam und verständlich beim Leser auf. Es stellt verschiedenste Einsatzmöglichkeiten vor, die in den ersten Versuchen auch den unerfahrenen Leser gelingen sollten. Nach den Grundlagen folgt die Einrichtung des Betriebssystems Raspbian und ein Kapitel mit Linux Grundlagen. Damit ist der aufmerksame Anwender dann bereit die ersten Softwareprojekte umzusetzen.

Durch die Kleinprojekte, wie zum Beispiel den RadioPi, den MusikPi oder den Pi als Backup-Server, bekommt der Pi-Anfänger eine gute Vorstellung über die schier unbegrenzte Potentiale an Einsatzmöglichkeiten für einen Raspberry Pi. Aber in allen vorgestellten Projekten geht es primär um Software-Projekte, wer sich mehr für Hardware Hacks mit dem Raspberry Pi interessiert, wird von diesem Buch schnell enttäuscht sein. Erst zum Ende widmet sich das Buch knapp zu diesem Themengebiet. Das Buch schließt mit Hinweisen zu weiterführender Lektüre, Projekt-Webseiten und Communities rund um den Raspberry Pi.

Für mich ist dies ein gelungenes Einsteigerbuch für den Raspberry Pi und seinem OS auf der Basis von Linux. Gerade durch seine übersichtlichen Umfang hilft es den Leser sich darauf zu konzentrieren und somit auch zu seinen ersten eigenen Erfolgen zu kommen. Die Form und Sprache ist bewusst für IT-Anfänger gewählt und liegt damit ganz auf der Linie für die der Raspberry Pi einmal entwickelt wurde, um bei der jüngeren Generation das Interesse an Eigenentwicklungen zu wecken. Und wenn das auch bei älteren gelingt, ist dieses sicherlich nicht verkehrt.
Gehen Sie diesen Schritt mit und erobern Sie für sich selbst die Welt der IT und der Programmierung.
Raspberry Pi mit Linux

By Stefan Pietraszak

1. Auflage Mai 2014
ISBN 978-3-95561-698-4
288 Seiten, broschiert
Preis: 19,90 €

eBook-Format: PDF, 16,– €

Neustart ins Neuland

Von digitalen Welten keine Ahnung? Alles Neuland? Aber interessiert was da so abläuft?Dann riskiert doch mal einen Blick in das neue Magazin Neustart von den Machern des t3n Magazins. Die waren so nett mir vorab einen Blick in die erste Ausgabe zu erlauben. Und der hat mir gefallen!

Neustart

In lockerer Abfolge geht es um Einblicke in die digitalen Themen unserer Zeit, aktuelle Technologien wechseln sich mit Vorstellungen von Start-ups und deren Gründern. Aber auch kritische Töne über den Vormarsch des Digitalen finden sich in dem Heft, neben einer spannenden Vorstellung eines Profigamers und eines Berichtes über die Gefährdungen durch Cyber-Krieger und über „Deutschland: Digitales Entwicklungsland?“.

Das Heft ließt sich flüssig, die Geschichten machen Laune beim Lesen und für (fast) jeden findet sich etwas Interessantes im Themenmix. Eine gute Vorstellung der Themen bietet auch die zugehörige Webseite neustart-magazin.de – schaut einfach mal vorbei, das Neustart-Team freut sich auf dein Feedback.

Empfehlenswert ist das Heft allen, die mal etwas mehr hinter den digitalen Schlagworten gucken möchten – ohne dafür gleich ein Informatikstudium zu absolvieren. Alle die sich Neuland etwas mehr erschließen wollen, bietet Neustart einen tollen Einstieg mit gut gemachten Storys und viel Abwechslungen. Ich bin gespannt ob sich Neustart durchsetzen wird und wie sich das Magazin im Laufe der Zeit weiterentwickelt.

Ab sofort kannst gibt es Neustart im Handel zu kaufen. 116 Seiten gefüllt mit spannenden Reportagen, Portraits und Storys aus der digitalen Welt für nur 3,90 Euro.

Buch: New Business Order

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Der Titel ist so schön zweideutig, denn in den kommenden Jahrzehnten bricht die bisherige ‚alte‘ Wirtschaftsordnung um oder wie es zu dem Buch heißt:

Kleine Start-ups haben gerade erst angefangen, etablierte Unternehmen aufzumischen: durch neue Produkte, Ideen, Prozesse und eine Kultur der Offenheit. Sie sind nah am Kunden, einfallsreich und hoch flexibel. Sie entdecken neue Märkte – rund um Mobilität, Konsumgüter, Beratung und viele andere Bereiche – und nutzen die Chancen, die die Großen verschlafen.

Diese Firmen sind nicht zwingend nur Start-ups, im Buch gibt es etliche Beispiele auch von langjährigen Unternehmen. Aber allen ist gemein, dass sie flexibler agieren und einfach näher am Markt und ihren Kunden sind. Den etablierten Branchenkönigen werden diese Firmen einen heftigen Wettbewerb liefern. Parallel entwickeln sich in diesen neuen Unternehmen dabei die dazu passenden, neue Geschäftsmodelle. Diese basieren auf Werten wie Offenheit, Neugierde, enger Kontakt zum Kunden und enger Vernetzung untereinander. Klassische Hierarchien sind ihnenfremd, was allerdings nicht mit Chaos gleichgesetzt werden darf. Wer dies tut, unterschätzt diese neuen Wettbewerber! Continue reading „Buch: New Business Order“

DD-WRT auf Linksys E4200 installieren

Nach dem mein Router einige Zicken in der letzten Zeit zeigt und mir die Internet-Verbindung sporadisch, aber immer häufiger, kurz mal unterbrach, war handeln angesagt. Ein kurze Suche im Web ergab, zu meiner Überraschung, dass offenbar viele E4200 Besitzer dieses Problem von Anfang an hatten! Insofern hatte ich wohl bisher Glück gehabt. Aber da nicht einmal die aktuellste Firmware eine Besserung brachte, musste nun etwas anderes probiert werden.

Durch einen Kollegen war ich bereits im letzten Jahr darauf hingewiesen worden, dass es beim Open Source Projekt DD-WRT auch für meinen Router eine alternative Firmware gibt. Er hat bei sich damit gute Erfahrung gemacht. Aber was ist DD-WRT?

„DD-WRT is a Linux based alternative OpenSource firmware suitable for a great variety of WLAN routers and embedded systems. The main emphasis lies on providing the easiest possible handling while at the same time supporting a great number of functionalities within the framework of the respective hardware platform used.“

Also nix wie rüber zu deren Webseite und angefangen zu lesen. Wie geht das, wie bekomme ich diese Firmware auf meinen E4200 geflasht?

DD-WRT auf Linksys E4200 installieren
Anleitung für den Linksys E4200

Wie sich zeigte, gibt es dazu eine gute Anleitung für den Linksys E4200 (die englische ist aktueller als die deutsche Übersetzung!) und auch im Web wird man z. B. bei Steve Jenkins fündig. Wo bei ich erst nach der offiziellen Anleitung für den E4200 die erste Installation durchgeführt habe. Verwendet dazu unbedingt den aktuellsten E4200 specific mini build E4200 Trailed Initial Flash Build . Und erst im zweiten Schritt habe ich dann eine Aktualisierung mit dem von Steve empfohlenen Mega-Paket vorgenommen . Danach habe ich die Grundkonfiguration im Router vorgenommen und abschließend noch die WLAN-Optimierungen, soweit für meine Zwecke sinnvoll waren, von Steve übernommen.

Hilfreich für den Einstieg ist das deutsche Wiki zum DD-WRT bzw. das meist aktuellere englische Wiki zum DD-WRT Projekt. Hier findet sich eigentlich alles was man(n) so zu dieser Software braucht. Als Einstieg hilft auch diese Video bei der ersten Installation auf einem E4200. Es ist zwar in englischer Sprache, aber gut verständlich. Den Link dazu habe ich auch bei Steve Jenkins gefunden.

Da die Beschreibung für das flashen des E4200 gut verständlich ist, hier nur in aller Kürze zusammengefasst und wie immer ohne Gewähr !

Wichtig, sichert Euch alle wichtigen Informationen aus der bisherigen Firmware. Also Zugangsdaten zum Provider, WLAN Einstellungen, vergebenen feste IP-Adressen, wenn vorhanden Port-Freigaben und VPN Einstellungen etc.
Diese Daten benötigt Ihr  nach der Installation wieder bei der Konfiguration des DD-WRT und es ist echt mühsam sich das alles anderweitig wieder raus suchen zu müssen.
Tipp, schreibt Euch die Default-User und Kennwort Eures Routers auf, die benötigt Ihr  nach dem Reset auf die Werkseinstellungen um Euch dann am Gerät wieder anmelden zu können 🙂

DD-WRT auf Linksys E4200 installieren
DD-WRT Router Database

Dann sucht Ihr in der Router Database nach Eurem Modell und findet hoffentlich sowie ich hier eine passende DD-WRT Version.Die Datei ladet Ihr  euch jetzt runter. Im Falle meines E4200 die aktuellsten E4200 specific mini build E4200 Trailed Initial Flash Build als erste Installation über die alte Firmware und dann habe ich die Mega-Version verwendet, da diese DD-WRT Version dann alle Konfigurationsmöglichkeiten des DD-WRT mir für die Zukunft bietet. Das Mega-Paket kann allerdings nicht auf allen Routern installiert werden! Dazu müsst Ihr  nachsehen, wie viel Speicher in eurem Router verfügbar ist. Die Hersteller statten Ihre Geräte da sehr unterschiedlich aus. Also aufpassen und nur passende Installationspakete verwenden!

DD-WRT auf Linksys E4200 installieren
Technische Daten des Linksys E4200

Nun werden alle Kabel vom Router getrennt und ein 30/30/30 Reset durchgeführt. Sinn dieser Übung ist es, den Router zurück auf die Werkseinstellungen zu setzen und damit einen sauber definierten Ausgangspunkt für die Installation von DD-WRT zu bekommen.

Nun wird der PC auf dem Ihr die Installationsdatei habt mit einer festen IP, passend zum Router (z. B.  192.168.1.8), versehen und per LAN Kabel an den Router angeschlossen. Im Browser ruft Ihr  die Konsole (https://192.168.1.1) des Routers auf und meldet euch mit dem Default-User und Kennwort an. Unter dem Reiter Administration gibt es beim E4200 einen Menüpunkt „Firmware-Update“. Hier wählt Ihr  im Dialog die erste Installationsdatei  (*.bin) für DD-WRT aus und startet dann den Flash-Vorgang.
Dann heißt es Ruhe bewahren und warten bis der Vorgang abgeschlossen ist. Der Router bootet dann am Ende neu und abschließend solltet Ihr  nun erneut eine 30/30/30 Reset machen.

Das war es eigentlich schon, nach der Anmeldung in der DD-WRT Konsole im Browser (meist mit der IP 192.168.1.1) mit dem Default-User „root“ mit dem Kennwort „admin“.
Ich habe dann noch ein Update auf die Mega-Version von DD-WRT gemacht. Das läuft prinzipiell ähnlich wie die Erstinstallation. In der Konsole unter dem Reiter Administration die .bin Datei auswählen und den Flash-Vorgang starten. Nach dem der Router wieder gebootet hat, sollte die entsprechende DD-WRT Firmware auf eurem Router laufen.

DD-WRT auf Linksys E4200 installieren
DD-WRT Konsole beim E4200

Danach habe ich die Grundeinstellungen vorgenommen, also alle Kabel wieder angeschlossen, die Internet Einwahldaten eingegeben, WLAN konfiguriert etc.
Allerdings bin ich beim WLAN Einrichten nach den Empfehlungen von Steve Jenkins My Cisco Linksys E4200 DD-WRT Settings for Max Speed vorgegangen, um ein Maximum an Geschwindigkeit aus meinem WLAN zu holen.

Die Installation hat mich ca. 2 Stunden Zeit gekostet, wobei der größte Teil vorab beim Nachschlagen und lesen darauf gegangen ist. Seit Wochenende läuft der Linksys E4200 nun mit DD-WRT stabil am Internet und auch mit dem WLAN bin ich bisher zufrieden. Die Internet-Abbrüche scheinen damit vorbei zu sein – Mission completed 🙂