Buch ‚Raspberry Pi – Einsteiger und User Guide‘

RaspberryPiEs ist die deutsche Übersetzung des englischen Buches ‚Raspberry Pi User Guide‘ und ist im mitp-Verlag erschienen.

Der kleine Einplatinen-Computer Raspberry Pi hat seit seinem ersten Erscheinen 2012 eine große Fan-Gemeinde in aller Welt bekommen. Warum?

Er ist klein, dafür aber recht Leistungsstark, er ist sehr sparsam im Verbrauch, günstig in der Anschaffung und offen für eigene Entwicklungen und Programmierung.

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Android Device Manager ist da

Von Google wird sein ein paar Tagen der Android Device Manager verteilt. Dabei handelt es sich um ein Stück Software, die nicht nur den neusten Android Versionen vorbehalten sein wird. Rückwirkend bis zur Version 2.2 sollen die Geräte damit  versorgt werden.

Worum geht es dabei? Im Kern geht es um einen, wie ich finde, sinnvollen Service um sein Handy wieder zu finden, wenn es den mal weg ist. Apple bietet seinen Anwendern so einen Dienst schon länger an. Jedes Gerät mit aktivem Device Manager kann dann über eine Webseite geortet werden. Noch ist dieser Teil des Dienstes nicht verfügbar!

Hab ich diesen Device Manager schon? Wenn dann findet Ihr ihn unter ‚Einstellungen‘ -> ‚Sicherheit‘ -> ‚Geräteadministration‘ sollte der Android-Gerätemanager (engl. Device Manager). So wie bei mir heute:

Android Device manager

Mit dem Device Manager soll dann nicht nur eine Fernortung des Gerätes möglich sein, sondern auch ein löschen aller Daten (!), Änderung des Passwortes für die Bildschirmentsperrung und der Bildschirm soll gesperrt werden können. Und wer weiß, vielleicht geht dann später noch mehr? Wie wäre es mit einem Foto der Frontkamera? Damit bekommt Android endlichen einen Dienst um abhanden gekommene Handys zu orten und fernzusteuern. Auf die Webseite zu dem Dienst bin ich mal gespannt.

 

 

Android 4.3 – neue Wege zum Rooting notwendig

Nach dem Google die neue Android Version 4.3 vorgestellt hat und darin doch einige Änderungen im Sicherheitsmodell vorgenommen wurden, stellt sich die Frage ob ein Rooting damit nicht verhindert wird.

WIe AndroidCentral in ihrem Beitrag „Android 4.3 and beyond: Is root going away for ‚Stock‘ ROMs?“ beschreiben, wird es auch zukünftig möglich sein Root-Rechte zu erlangen. Es sind aber andere Wege dafür notwendig. Konkret sind zwei Wege im Gespräch, einmal über die Shell in Verbindung mit einem Computer – das funktioniert weiterhin gut.

Der zweite Weg führt über einen su daemon. Das ist ein Hintergrundprozess im System, der still dort aktiv ist und nicht direkt vom Anwender beeinflusst wird, Wenn notwendig wird so ein Dämon aktiv, erledigt seinen Job und legt sich dann wieder im Hintergrund ’schlafen‘ bis zu seinem nächsten Aufruf.

Insofern wird es auch zukünftig mit Android 4.3 möglich sein Root-Rechte zu erlangen. Kann ich, mangels eines Gerätes mit Android 4.3, leider (noch) nicht ausprobieren.

Android Version 4.x läuft nur auf 41% der Geräte

Heute in der Meldung ‚Android 4.x erst auf 41 Prozent der Geräte‚ von Heise, da steht es. Immer noch läuft die Mehrzahl aller Android-Geräte mit 2.3.3, genannt Gingerbread.

Die Hauptursache dafür liegt bei den Herstellern der Geräte. Bekannter weise betreiben sie für ihre älteren Geräten nur wenig Produktpflege und oft gibt es bereits nach einem Jahr keine Updates mehr für ein Gerät. Lieber hauen sie neue Geräte auf den Markt.

Die Leistung vieler älterer Smartphones reicht aber für die meisten Anwender vollkommen aus! Je nach Einsatzschwerpunkt macht es keinen Sinn sich ein neues Gerät zu kaufen. Warum sich also jedes Jahr viel Geld ausgeben, nur um aktuelle Software zu nutzen? Schön wäre es doch, wenn es vom Hersteller selbst eine vernünftige, nachhaltigere Produktpflege geben würde. Hier ist Apple doch ein ganzes Stück weiter, verteilen sie ihr iOS immer auch noch für viele Altgeräte.

Aber bei Android gibt für viele Geräte eine zweite Chance und die heißt Custom Roms. Da Android als Open Source Software vertrieben wird, gibt es für eine große Zahl von Geräten alternative ROMs. Ein paar Beispiele findet ihr in meinen Links. Mit CyanogenMod zum Beispiel kann man wenig falsch machen. Das Team unterstützt eine sehr große Zahl an Geräten. Damit setzt ihr auf eine bewährte Lösung.
Nutzt einfach die Chancen und prüft, ob es nicht ein Custom ROM für eurer Gerät gibt! Es lohnt sich in den meisten Fällen. Mit ein wenig lesen und vergleichen findet sich für viele Smartphones eine Lösung. Die weiteren Schritte sind dann auch nicht mehr so schwierig.

Artikelreihe zu Custom-Roms

Beim stöbern bin ich heute bei den MobileGeeks auf diese Artikelreihe gestoßen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Die Reihe beschäftigt sich mit Custom-Roms als eine Art Überblick und umfasst bisher diese drei Postings:

Teil 1 nennt und erläutert kurz die Grundbegriffe rund um das Thema Custom-Roms. Begriffe die einem bei dem Thema immer wieder begegnen.

Teil 2 geht dann auf eines der bekanntesten Roms ein: CyanogenMod. Diese Rom gibt es aktuell in drei Android-Versionen und unterstützt eine sehr große Anzahl an Geräten.

Teil 3 ist dann über ein ebenso bekanntes Rom: das Android Open Kang Project. Auch hier werden viele Geräte unterstützt, aber aktuell nur noch auf der Basis von Jelly Bean.

Ich bin gespannt was der Autor Andreas Gottbehüt noch so in dieser Reihe veröffentlichen wird.